Das E10 Dilema

Seit einiger Zeit ist der neue Kraftstoff E-10 in der Öffentlichkeit in aller Munde, aber längst nicht in allen Tanks. Autofahrer meiden das neue Biobenzin und die Wut der Verbraucher schlägt hohe Wellen. Doch noch hält die Regierung am Biosprit fest. Es kommt dabei allerdings der Verdacht auf, dass dies alles ausschließlich auf dem Kopf des Verbrauchers ausgetragen wird, haben doch bereits Mineralölkonzerne angekündigt fällige Strafzahlungen für nicht erreichte Verkaufsquoten von E-10 direkt an die Verbraucher weiterzureichen. Doch woher kommt die Abneigung gegen den neuen Sprit? Ist es die Angst um eventuelle Schäden am Fahrzeug oder geht es doch nur ums Prinzip?

Was genau ist E10?

Der Kraftstoff E10 bezeichnet ein Benzin, welches gegenüber dem bisherigen Benzin bzw. Superbenzin einen etwas höheren Anteil an Ethanol enthält. Dabei steht das „E" entsprechend für Ethanol und die „10" für den Prozentualen Anteil, hier also 10 Prozent. Zum Vergleich sind im herkömmlichen Superbenzin bereits bis zu 5 Prozent Ethanol enthalten. Das Umweltministerium verspricht sich´durch den Mehranteil an Bioethanol eine erhebliche Entlastung der Umwelt und forciert somit die Einführung. Stellt sich die Frage: Ist das wirklich so? Wird die Umwelt tatsächlich so viel mehr durch 5% mehr Bioethanol geschützt? Oder gleicht der zu erwartende Mehrverbrauch mit E10 diesem Umstand aus? Weiterhin muss geklärt werden was mit den wegfallenden Anbauflächen für die Lebensmittelerzeugung geschieht? Ist es ethnisch vertretbar, dass unter Umständen Menschen in ärmeren Regionen hungern müssen, nur damit eine zweifelhafte Idee mit aller Gewalt in die Tat umgesetzt wird? Konsequenter wäre da sicherlich der Weg in die Elektromobilität mit entsprechender Förderung.

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Acai - Das Superfood aus Südamerika

Im Zusammenhang mit der Acai-Beere fällt immer wieder der Begriff „Superfood", dabei handelt es sich um ein Schlagwort für Nahrungsmittel mit besonders gesundheitsfördernder Wirkung. Acai-Produkte werden mit einer Vielzahl von Versprechen beworben, so soll die „Superfrucht" den Cholesterinspiegel senken und das Herzinfarktrisiko deutlich reduzieren. Der regelmäßige Konsum soll den Stoffwechsel anregen und so die Gewichtsabnahme im Rahmen einer Diät fördern. Sogar Potenzprobleme und nachlassende Libidio können angeblich durch den Verzehr von Acai-Nahrungsergänzungsmitteln beseitigt werden. Inwiefern diese und ähnliche Heilsversprechen wirklich zutreffen, kann man nur im Selbstversuch testen, fundierte wissenschaftliche Nachweise existieren bisher nicht. Tatsache ist aber, dass die Acai in den USA einen riesigen Boom erlebt, die Verbraucher sind offensichtlich mit der Wirkung zufrieden.

Woher stammt die Acai-Beere?

Die Acai-Palme( Açaizeiro), eine südamerikanische Kohlpalmenart, liefert die begehrten Beeren, die weit oben in der Krone gedeihen. Die Palme ist in der Amazonasregion beheimatet und stellt dort das traditionelle Hauptnahrungsmittel der Indios. Die kleinen schwarzen Beeren haben einen herb-nussigen Geschmack und waren außerhalb Südamerikas zunächst nur in der Surferszene verbreitet. Das große Potential der Acai für die menschliche Gesundheit wurde erst vor wenigen Jahren erkannt, seither wird die Superfrucht von Kleinbauern im südamerikanische Regenwald gezielt angebaut. In den USA gehört die Acai mittlerweile zu den bekanntesten Gesundheits- und Lifestyleprodukten und wird auch in Europa zunehmend populärer.

Die Power der Acai-Beere

Die Superfrucht steckt voller Antioxidantien, Omega-Fettsäuren, Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen. Als besonders wertvoll erweisen sich die Antioxidantien, welche den Alterungsprozess der Körpers verlangsamen und das Risiko für Tumor- und Herzkreislauferkrankungen senken können. Die Fettsäuren der Acai ähneln denen des Olivenöls, ein regelmäßiger Konsum kann den Cholesterinspiegel senken und so unser Gefäßsystem schützen. Die enthaltenen Mineralstoffe, beispielsweise Kalzium und Magnesium, sorgen für eine schnelle Regeneration nach körperlicher Belastung.

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Die Standheizung sorgt für einen guten Start in den Tag

Im Winter beginnt für viele Autofahrer der Tag mit einem absoluten Kaltstart. Sie müssen zunächst Eis und Schnee von den Autoscheiben kratzen und die Türschlösser enteisen, bevor sie den eiskalten Motor starten können. Auf den ersten Kilometern beschlagen die Scheiben, bis die Heizung den Innenraum endlich auf Temperaturen gebracht hat. Mit dem Einbau einer Standheizung können diese Unannehmlichkeiten ein für alle mal beseitigt werden.

Die Standheizung bietet viele Vorteile

Eine Standheizung kann per Zeitschaltuhr oder via Funkfernsteuerung in Betrieb gesetzt werden. Morgens, nach dem Aufstehen, kann die Aktivierung beispielsweise per Fernsteuerung vom Fenster aus erfolgen. Bis zur Abfahrt heizt die Standheizung den Innenraum auf, die Wärme überträgt sich dabei auf die Scheiben, wodurch Eis und Schnee abschmelzen. Das lästige Eis kratzen oder Enteisen der Türschlösser gehört der Vergangenheit an, und der Fahrer wird von einem mollig warmen Innenraum empfangen. Je nach Modell erfolgt zusätzlich eine Aufheizung des Kühlwassers, wodurch der Motor vorgewärmt wird, leichter anspringt und sofort Betriebstemperaturen erreicht. Bei diesem Warmstart verbraucht der Motor weniger Sprit auf den ersten Kilometern und der Ausstoß schädlicher Abgase wird reduziert.

Standheizungen für den Motor- oder Innenraum

Die luftbasierte Standheizung saugt die kalten Luft der Fahrgastzelle an, heizt sie auf und gibt sie sofort wieder ab. Diese Standheizung wird direkt im Innenraum des Fahrzeugs installiert, kann im Dauerbetrieb laufen und bringt selbst bei frostigen Minusgraden schnelle Ergebnisse. Eine Alternative ist die wasserbasierte Standheizung, die fest im Motorraum installiert wird und die vorhandene Bordheizung zur Wärmeübertragung nutzt. Sie wird mit dem Kühlkreislauf des Fahrzeugs verbunden und heizt zugleich den Motor und die Fahrgastzelle auf.

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Blockhäuser - Wohnen wie im Norden

In Deutschland fristet der Holzhausbau noch immer ein Nischendasein, die meisten Häuslebauer hegen Zweifel an der Stabilität und Haltbarkeit von Holzbauten und befürchten zudem ein erhöhtes Brandrisiko. Diese Vorurteile halten einer praktischen Überprüfung nicht stand, in Skandinavien, wo die Häuser traditionell aus Holz gefertigt werden, erreichen die Gebäude mühelos ein Lebensalter von 100 oder gar 200 Jahren. Die Haltbarkeit hängt letztlich von der Holzqualität und der regelmäßigen Pflege mit Holzschutzmitteln ab. Die vermeintlich erhöhte Brandgefahr konnte in wissenschaftlichen Studien widerlegt werden, die verwendeten Harthölzer sind aufgrund ihre hohe Dichte nicht leichter entflammbar als Steinhäuser und brennen auch nicht schneller ab.

Das Blockhaus ist ein Energiesparwunder

Blockhäuser werden aus hochwertigen Hartholzbohlen gefertigt die beispielsweise in Holztafelbauweise übereinander geschichtet werden. Die einzelnen Bauteile werden fest und fugenlos miteinander verzahnt. Im Ergebnis entstehen massive Holzwände- und Decken, die aufgrund der wärmedämmenden Materialeigenschaften das Blockhaus zu einem Energiesparwunder machen. Holz ist ein äußerst effektiver Dämmstoff, der die Wärmeenergieverluste soweit reduziert, das Blockhäuser leicht den gesetzlichen Niedrigenergiestandard erreichen. Wird die Norm erfüllt, können die Häuslebauer von Förderprogrammen für Niedrigenergiehäuser und ihren vergünstigten Darlehen profitieren. Langfristig zahlt sich die Entscheidung für ein Blockhaus in barer Münze aus, die steigenden Energiekosten werden die Nachfrage nach diesem bewährten Hausmodell noch verstärken.

Gesundes Wohnen im Blockhausbesitzer

Aus baubiologischer Sicht ist das Blockhaus eine vorzügliche Wahl. Der vollständige Verzicht auf künstliches Baumaterial garantiert eine hohe Luftqualität ohne Schadstoffbelastung. Eine weitere positive Holzeigenschaft ist seine Atmungsaktivität, sprich die Durchlässigkeit für Feuchtigkeit. Aus diesem Grund ist Wohnungsschimmel im Blockhaus ein seltenes Problem, ein zu viel an Luftfeuchtigkeit kann über die Außenflächen entweichen.

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Magersucht - Eine Essstörung auf dem Vormarsch

Essstörungen sind ein Phänomen der Moderne und waren zu früheren Zeiten nahezu unbekannt. Seit einigen Jahrzehnten ist ein gehäuftes Auftreten von Magersucht und Bulimie zu beobachten, zwei schweren Essstörungen, an denen vor allem Mädchen erkranken. Auffällig ist dabei das sinkende Durchschnittsalter der Patientinnen und die gleichzeitig zunehmende Verbreitung unter männlichen Jugendlichen. Die Magersucht ist besonders gefährlich und kann im Einzelfall tödlich enden.

Wie entsteht Magersucht?

Den einen, klar definierten Auslöser für die Magersucht gibt es nicht. Die Medizin geht davon aus, dass einen ganze Reihe ungünstiger Faktoren bei der Krankheitsentstehung zusammen wirken. Neueste Forschungen unter eineiigen Zwillingen, konnten eine erhöhte Krankheitswahrscheinlichkeit nachweisen, wenn bereits ein Kind erkrankt war. Bei zweieiigen Zwillingen war das Erkrankungsrisiko nur gering erhöht und lässt sich vermutlich auf das ähnliche soziale Umfeld zurückführen. Die familiäre Situation spielt zweifellos ein große Rolle bei der Krankheitsentstehung, die Magersucht tritt gehäuft unter Mädchen aus überbehüteten Elternhäusern auf, in denen Konflikte unter den Teppich gekehrt werden.Vielfach fielen die Patientinnen durch einen Hang zur Perfektion, aber auch durch großes Unsicherheit und Selbstzweifel auf. Sie fühlen sich fremdbestimmt und finden in der totalen Kontrolle ihres Körpers, eine Nische, in der sie alleine die Entscheidungen treffen können. Das krankhafte, extrem schlanke Schönheitsideal der Moderne zählt zu den negativen Umwelteinflüssen, welche die Krankheitsentstehung begünstigen können. Viele Mädchen tun alles um dem Idealbild zu genügen, in der Hoffnung dadurch Glück und Zufriedenheit zu erlangen.

Wie äußert sich die Magersucht?

Die starke Abmagerung hat Auswirkungen auf zahlreichen Körperfunktionen. Die Patientinnen leiden häufig unter Leistungsschwäche, Erschöpfung, Schwindel, niedrigem Blutdruck, Kälteempfindlichkeit und erhöhter Infektanfälligkeit. Auf Dauer kann die Magersucht gravierende Schäden an inneren Organen verursachen, und beispielsweise zu Osteoporose oder einem Ausbleiben der Periode führen. Bei alltäglichen Verhalten fällt die Vernachlässigung von Freunden und Hobbys und die Fokussierung auf das Thema Essen auf. Gemeinsame Mahlzeiten werden verweigert und der Speiseplan schränkt sich auf geringe Menge kalorienarmer Lebensmittel ein.

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