Australian Terrier: kleiner Hund ganz groß

Der Australian Terrier ist nicht nur aufmerksam, lebhaft und klug wie andere Terrierarten auch, sondern zudem gelassen und äußerst anpassungsfähig, was ihn deutlich von vielen seiner Verwandten unterscheidet und zu einem besonders angenehmen Familienmitglied macht. Australian Terrier verstehen sich als Wachhunde, neigen aber nicht dazu, sich als ständige Kläffer beweisen zu müssen. Der kleine tatsächlich aus Australien stammende Bursche wird ungefähr 25 cm groß und erreicht gerade mal sechs bis sieben Kilo. Er kann gut und gerne 15 Jahre und älter werden und ist ein robuster und widerstandsfähiger Hund, den so schnell nichts umhaut. Er hat dichtes, kräftiges Fell in blau beziehungsweise stahl- und dunkelgraublau oder sandfarben, das lediglich gebürstet werden muss. Trimmen ist nicht erforderlich. Es ist unbedingt zu berücksichtigen, dass ein Australian Terrier nicht mit regelmäßigen Gassirunden ausgelastet ist! Man sollte sich deshalb diese Rasse nur anschaffen, wenn man genügend Zeit hat, den Vierbeiner geistig und körperlich zu fordern, und zwar , nicht nur ausnahmsweise mal am Wochenende. Der Terrier liebt Hundesport, ist am Fahrrad ausdauernd und als Joggingbegleitung überaus geeignet. Wer ihn regelmäßig auf seine Laufrunde mitnimmt, bekommt bald keine Gelegenheit mehr, seinem inneren Schweinehund nachzugeben. Es soll Terrier geben, die morgens die Laufschuhe ans Bett bringen. Aber auch eine Ausbildung zum Therapie- oder Rettungshund ist bei ihm zu überlegen. Konsequenz  in der Hundeerziehung ist wie bei allen anderen Hunderassen auch beim Australian Terrier das A und O und muss besonders betont werden, weil der kleine temperamentvolle Hund gerne unterschätzt wird.

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Fahrradanhänger für Hunde

Eigentlich wohnen wir ganz idyllisch und am Stadtrand gelegen und brauchen nur fünf Minuten bis ins Hundeauslaufgebiet. Aber der Wagen steht nicht immer zur Verfügung, und am frühen Morgen werden im dichten Berufsverkehr aus den fünf ganz schnell zehn oder fünfzehn Minuten. Mit dem Fahrrad wäre man wesentlich flexibler und schneller, außerdem spart es Kosten und Nerven. Mein Schäferhundmischlungsrüde liebt es, am Rad zu laufen, allerdings nicht im dichten Straßenverkehr, wie ich erst unlängst wieder feststellen konnte. Und da er bei Begegnungen mit anderen ebenso selbstbewussten Rüden nicht immer ganz leicht zu führen ist, möchte ich Radtouren mit ihm lieber auf ländliche Gebiete beschränken. Um trotzdem flott und unkompliziert raus fahren zu können und dort dann unseren Morgenspaziergang zu machen, habe ich mich nun entschlossen, einen Fahrradanhänger für Hunde anzuschaffen. Die Investition hat sich wirklich gelohnt. Der Fahrradanhänger ist keine 15 Kilogramm schwer. Er verfügt über einen stabilen Stahlrohrrahmen und kann einfach und schnell montiert werden, ich brauche nicht mal Werkzeug dafür. Der Bezug besteht aus Nylon und ist mit einem Fliegengitter versehen. Mit einem zugelassenen Rücklicht ausgestattet kann der Anhänger im Straßenverkehr benutzt werden, und einer Nutzung als Lastenanhänger steht auch nichts im Weg. Mein [Hund->hundeerziehung] hat nur einige Minuten Eingewöhnung gebraucht, um sich an das neue Transportmittel zu gewöhnen. Natürlich kann ich ihn am Sitz anschnallen. Mittlerweile sind wir morgens schneller im Auslaufgebiet als die anderen, die mit dem Auto anfahren.

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Der Labrador: liebenswert und voller Power

Wer sich einen Labrador in die Familie holt, kann sicher sein, dass die Uhren von nun an anders gehen. Der kräftige mittelgroße Hund mit dem fragend-lachenden Gesicht und dem Powerherzen braucht neben Zuwendung und Familienanschluss sowie konsequenter Hundeerziehung, bei der er viel lernen will, vor allen Dingen jede Menge Auslauf. Und das heißt in diesem Fall: mindestens zwei Stunden täglich Freilauf, es dürfen auch drei sein. Freilauf bedeutet übrigens nicht, dass man den Hund in den Garten lässt, um sich selbst auf dem Sofa auszustrecken! Labradore sind Jagdhunde, und sie lieben das Wasser, auch wenn es von oben kommt. Schlechtes Wetter gibt es gerade für diese Hunderasse grundsätzlich nicht. Es gibt nur „drinnen" und „draußen". Und Letzteres ist in jedem Fall immer besser. „Labis" bezaubern in den Farben gelb, schwarz und braun, und es gibt die beliebte Rasse in zwei Zuchtlinien: Die so genannte Field-Trial-Linie wird hauptsächlich für die Arbeit gezüchtet. Diese Hunde sind leichter und schmaler gebaut und neben der kraftvolleren und behäbigeren Linie seit einiger Zeit überaus beliebt in Deutschland. Gerade dieser Hund braucht jedoch unbedingt eine zusätzliche Aufgabe, um sich ausgelastet und wohl zu fühlen. Regelmäßig durchgeführte und wechselnde Apportieraufgaben machen aus dem zufriedenen Familienhund Labrador einen glücklichen Hund. Der Unterschied kann ziemlich groß sein... Es lohnt sich unbedingt, mit einem Labrador in die Hundeschule oder zum Hundetrainer zu gehen, um sich wertvolle Anregungen zu holen und mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch zu kommen. Labradore eignen sich auch als Blindenführhunde oder als Rettungshunde, die in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen. Polizei und Zoll arbeiten ebenfalls gerne mit dem klugen Hund zusammen und setzen ihn als Spürhund ein.

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Hundeerziehung: Ohne Leckerli geht gar nichts

Bei den meisten modernen Hundeerziehungsmethoden läuft nichts ohne Leckerli, das zur Bestätigung und Bekräftigung des Lernerfolgs verteilt wird und mit dem man relativ schnell die Aufmerksamkeit des Hundes erregt.  Sofern man einen Hund hat, der gerne frisst, und das tun die meisten, kann man gewiss sein, dass er innerhalb kürzester Zeit das gewünschte Verhalten an den Tag legt, die Hundeerziehung geht so spielerisch und nebenbei. Dabei ist es ganz egal, ob es um „Sitz" und „Bleib" geht oder das Jagen von Radfahrern und Joggern mit Hilfe eines Hundetrainers abgewöhnt werden soll. Leckerlis sollten jedoch unbedingt etwas Besonderes sein. Das übliche Trockenfutter wird zurückhaltende Esser unter den Hunden gar nicht überzeugen. Es darf ruhig ein außergewöhnlicher Belohnungshappen gereicht werden, erst recht wenn der Hund beispielsweise besonders aufmerksam war oder eine schwierige Apportierübung erfolgreich meistern konnte. Als ich mit meiner Hundearbeit anfing, hatte ich stets irgendeine Plastiktüte dabei, in der ich die handelsüblichen Kaustreifen für Hunde aufbewahrte oder auch mal ein Stückchen Wurst. Manchmal stopfte ich mir auch ein paar Leckerlis in die Jackentaschen. Aber wer will schon ständig Krümel in den Taschen haben oder Flecken? Mittlerweile habe ich mir einen Leckerli-Beutel aus abwaschbarem und höchst robustem Material angeschafft. Diese Taschen sind wirklich ausgesprochen praktisch. Sie lassen sich am Gürtel befestigen, ermöglichen einen schnellen Zugriff und bieten auch noch Platz für die Hundepfeife oder den Schlüssel. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Ausführungen und Größen, und ich gehe ohne meine Leckerli-Tasche nicht mehr aus dem Haus.

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Im Winter joggen?

Viele Jogger lassen sich von Kälte und Dunkelheit abschrecken, weil es die meisten schöner und angenehmer finden, in lauer Frühlingsluft durch den duftenden Park zu laufen oder in aller Herrgottsfrühe mitten im Sommer. Die Sonne geht gerade auf, die Luft ist noch taufrisch, das Leben erwacht. In den dunklen Monaten des Jahres lockt wenig: Es ist sowohl morgens als auch abends trüb und kalt, vielleicht sogar sehr kalt, dunkel und unwirtlich. Kein Vogel singt, die Bäume sind im Winter erstarrt, und die Sonne lässt sich allenfalls mal um die Mittagszeit sehen, wenn man auf der Arbeit ist oder einfach keine Zeit hat. Lustlosigkeit macht sich breit. Wer jetzt die Laufschuhe anzieht, muss ganz schön verrückt sein. Ein eingefleischter Warmluft-Jogger ist schwer zu überzeugen mit den üblichen Argumenten. Der Hinweis auf die richtige Winterkleidung zum Joggen, nämlich Winterlaufschuhe, Fleece-Pullover und Laufjacke, lässt ihn unter Umständen genauso kalt wie der Rat, den inneren Schweinehund einfach mal zu überwinden. Allenfalls lässt er sich überreden, einige Jogging-Einheiten auf dem Laufband im Fitnessstudio zu absolvieren. Doch es ist erwiesen, dass sich gerade Menschen, die stimmungsanfällig sind oder in den trüben Monaten eventuell sogar zur Winterdepression neigen, deutlich besser fühlen, wenn sie dem Winter trotzen und auch unter widrigen Bedingungen an der frischen Luft laufen. Auch wenn die Sonne sich unter dichten Wolken kaum blicken lässt - unser Organismus speichert die UV-Einstrahlung, was das Immunsystem stärkt und munter macht. Die Endorphinausschüttung tut ein Übriges, um uns so richtig in Schwung zu bringen. Wer übrigens einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird sich von keinem Winter mehr abschrecken lassen.

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Pulsfrequenzuhr: pro oder contra?

Meine Nachbarin will es ganz genau wissen. Sie hat sich nach einer Laufbandanalyse nicht nur die allerneuesten Runningschuhe, mit Pronationsstütze, wie sie betonte, und ein Funktionsshirt mit passender Tight zugelegt, sondern auch eine schicke Pulsfrequenzuhr. Die misst nicht nur, ob man sich außerhalb seines angestrebten Trainingsbereichs befindet, um dann nervtötend herum zu piepsen, sondern zählt sogar Runden und verbrauchte Kalorien. Es soll sogar Pulsmesser geben, die die absolvierten Höhenmeter addieren. Ich gebe mich schwer beeindruckt, bin aber eher ein bisschen skeptisch. Ist das wirklich nötig? Soviel Technik für einige Laufrunden am Morgen oder auch am Abend, die der Entspannung dienen sollen und dabei den Kalorienverbrauch hoffentlich ein wenig ankurbeln, scheint mir überflüssig. Aber meine Nachbarin sieht das anders. Sie sei immer viel zu schnell gelaufen, ohne es richtig wahr zu nehmen, erklärt sie mir bereitwillig. Und nach zehn Minuten sei ihr dann regelmäßig die Puste ausgegangen, manchmal auch erst nach einer Viertelstunde. Muskelkater habe sie auch dauernd gehabt und Seitenstiche. Ihr Ziel sei es, in einer guten Stunde 10 Kilometer zu laufen, ohne in Atemnot zu geraten. Dabei helfe ihr die Uhr. Ich werde neugierig. In einem Laufladen mache ich mich schlau und erfahre einiges über Maximalpuls und Ausdauerpuls. Und genau Letzterer ist entscheidend, wenn man anstrebt, in einem gleichmäßigen Tempo längere Zeit zu laufen, seine Ausdauer zu trainieren und die Fettverbrennung zu steigern. Die Pulsfrequenzuhr wird auf die individuelle Werte und Bedürfnisse eingestellt und signalisiert Abweichungen. In der Tat - einen Puls von 120 oder 130 erreiche ich ziemlich schnell und fast ohne zu merken. Bei 150 habe ich immer noch das Gefühl, gerade mal etwas flotter unterwegs zu sein, aber die Pulsfrequenzuhr mahnt mich sofort, das Tempo zu drosseln. Und in der Tat - ich laufe nun ruhiger und bin länger unterwegs. 10 Kilometer sind eigentlich gar nicht so illusorisch...

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Gegen Übergewicht hilft Ernährungsumstellung

Übergewicht ist in unseren Breitengraden ein ernstes Thema. Bereits Kinder und Jugendliche bringen häufig viel zu viele Pfunde auf die Waage, und die meisten Erwachsenen haben schon mal in der einen oder anderen Form Diät gehalten und/oder Fitnesstraining zum Ankurbeln der Fettbrennung zumindest in Erwägung gezogen. Dabei wissen die meisten Menschen heutzutage, dass Pommes und Pizza, Eis und Schokolade nicht nur dick, sondern auch krank machen. Wenn sich dann noch Diabetes, Herzprobleme und Bluthochdruck einstellen, ist es allerhöchste Zeit, Abhilfe zu schaffen und etwas zu tun. Dabei bringt es langfristig herzlich wenig, mit Hilfe einer der zahlreichen Diäten, die in zig Fachbüchern und Zeitschriften gerade im Frühjahr angepriesen werden, tapfer gegen das Übergewicht anzukämpfen, um dann nach vier oder acht Wochen oder auch drei Monaten, wenn die Jeans wieder passt, in die alten Essgewohnheiten zurückzufallen. Der vielzitierte Jojo-Effekt lässt garantiert nicht auf sich warten: Das bedeutet, dass der Organismus, der wochenlang sparsam ernährt wurde, nun so schnell wie möglich seine Fettreserven wieder auffüllt und zur Sicherheit gleich noch ein paar Kilo extra „anlegt"... Hiergegen kann nur eine langfristige Ernährungsumstellung helfen. Die aber darf nicht an den eigenen Bedürfnissen und der Vorstellung von Lebensqualität vorbeigehen, sonst wird sie in absehbarer Zeit ohnehin über Bord geworfen oder wir laufen nur noch mit schlechter Laune durch die Gegend. Wer gerne Fleisch und Wurst isst, wird auf Dauer nicht mit Rohkostsalaten zufrieden sein. Manchmal genügt es, auf fettarme Fleisch- und Wurstsorten auszuweichen und den Aufstrich weg zu lassen oder durch eine Halbfettbutter zu ersetzen. Süßmäuler sind einfach nicht glücklich, wenn sie sich nur noch mit Obst oder Joghurt begnügen sollen. Doch es gibt fettarme Eissorten, die ausgesprochen lecker schmecken, und hin und wieder ein Stück Obstkuchen kann einfach nicht ungesund sein...

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Body Mass Index: Wohlfühl-Ideal-Gewicht

Ganz so einfach ist das ja alles nicht. Die Hosen kneifen, der Bauch war schon mal flacher, und über das Hüftgold wird am besten geschwiegen. Vier, fünf Kilo müssten dringend runter, wie es so schon heißt, besser noch gleich acht oder zehn, um Idealgewicht zu erreichen, und zwar sinnvollerweise mit Hilfe einer Ernährungsumstellung und Joggen oder Fitnesstraining. Aber welche Richtwerte beim Gewicht sind eigentlich die entscheidenden? Wie errechnet sich der Body Mass Index oder kurz: BMI und welche Ausgangswerte sind dabei zu berücksichtigen? Gleich mal vorneweg: Richtwerte können immer nur Durchschnittswerte darstellen. Ein muskulöser junger Mann wiegt bei gleicher Größe deutlich mehr als ein schlaksiger Typ, hat deswegen aber noch lange kein Übergewicht. Muskeln wiegen mehr als Fett! Wer also gleichzeitig mit Sport anfängt und abnehmen möchte, wundert sich vielleicht, dass die Waage arg langsam nach unten klettert, während der Körper sich deutlich straffer anfühlt und die Hosen wieder wunderbar passen. Ein anderer Aspekt ist das Alter. Eine Zwanzigjährige, die bei 1,65 Metern 55 kg auf die Waage bringt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach in zwanzig Jahren einige Kilo mehr wiegen und trotzdem noch schlank sein und sich wohl fühlen... Wir nehmen über die Jahre hinweg zu. Das ist kein Drama, sondern ganz natürlich. Ein paar Pfund mehr im Alter stärkt die Widerstandskraft! Beim BMI werden Gewicht und Größe in eine rechnerische Beziehung zueinander gesetzt. Gute BMI-Rechner, die es auch im Internet gibt, beziehen Alter und Muskeltyp mit in die Auswertung ein. Entscheidend ist, ein Gewicht zu erreichen, bei man sich langfristig wohl fühlt und gesund ist.

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Ganz so einfach ist das ja...

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Marathon: der lange Lauf

Es fing ganz harmlos an: Ich wollte etwas für meine Gesundheit tun, nachdem mich Beruf und Kinder und andere Ausreden einige Jahre davon abgehalten hatten. Ich fing an zu joggen. Aus fünf Minuten wurden relativ schnell 15 und bald eine halbe Stunde, und die Anstrengung war gut zu tolerieren. Es machte Spaß, und ich kam erfrischt von meiner Morgenrunde zurück, um in den Tag zu starten. Da ich unter einer Fußfehlstellung litt, benötigte ich orthopädische Einlagen und den richtigen Laufschuh, und weil ich schon mal dabei war, gönnte ich mir leichte Funktionslaufkleidung, in der es sich einfach angenehmer schwitzt, weil der Schweiß nicht an der kleben bleibt, sondern abtransportiert wird. Aus fünf Kilometern wurden zehn und bald 15, dann sogar zwanzig. Der Gedanke, dass ich einen Halbmarathon bewältigen konnte, fühlte sich gar nicht mehr fremd an, und einige Monate später ließ ich mich zum ersten Mal vom Marathonfieber anstecken. Einen ganzen Sommer lang trainierte ich strikt nach einem Laufplan, nachdem ich von meiner Hausärztin nach einem Gesundheitscheck grünes Licht bekommen hatte, um dann im Herbst zum ersten Mal 42 km in Angriff zu nehmen. Ein überwältigendes Erlebnis! Aufregend, anstrengend, lustvoll. Inzwischen bin ich acht Mal die große Tour beim Berlin-Marathon gelaufen, und spätestens wenn der Sommer vor der Tür steht, beginnt die Zeit des intensiven Lauftrainings. Allerdings weiß ich inzwischen, dass ein Laufplan nur so gut für mich ist, wie er mit meinem Alltag und den Anforderungen, die ich sonst noch so zu bewältigen habe, zusammenpasst. Ich muss nicht mehr strikt nach Vorgaben trainieren und mich schon gar nicht dabei überanstrengen. Ich laufe drei-, viermal die Woche, davon eine langsame und zunehmend längere Einheit, gebe hin und wieder auf einer kurzen Strecke Gas und behalte den Marathon unter zwei ganz wesentlichen Aspekten im Blick: gesund und munter ins Ziel kommen.

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Stethoskop und Otoskop

Das Stethoskop ist ein medizinisches Werkzeug um Schallwellen (Töne oder Strömungsgeräusche) im menschlichen, aber auch tierischen, Körper zu verstärken und somit Herzschlag-, Lungen- oder auch Darmgeräusche besser wahrnehmen und beurteilen zu können. Das Stethoskop wurde im 19. Jahrhundert erfunden und glich zu Beginn eher einer Trompete als einem medizinischen Hilfsmittel. Der Begriff Stethoskop leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet "das Betrachten der Brust". Neben dem Einsatz in der Medizin finden Stethoskope auch Anwendung im Maschinenbau. Hier können Stethoskope dazu beitragen, Maschinenschäden frühzeitig zu erkennen, indem die Laufgeräusche regelmäßig kontrolliert werden. Wie das Stethoskop ist auch das Otoskop ein medizinisches Gerät. Das Otoskop erleichtert dem Hals-, Nasen-, Ohrenarzt die Untersuchung der äußeren Gehörgänge bis hin zum Trommelfell (Otoskopie). Die Otoskopie ist eine der ersten Untersuchungen bei Hörproblemen und findet sowohl in der Human- als auch der Tiermedizin Anwendung. Der Aufbau des Otoskop ist recht einfach: In einem Haltegriff ist ein Akku untergebracht, der eine am oberen Ende des Otoskops angebrachte Lampe versorgt. (Ähnlich wie bei einer Taschenlampe) Das Licht der Lampe wird gebündelt und leuchtet das Ohr aus. Die trichterförmige, seitlich angebrachte, Spitze ermöglicht dem HNO- Arzt den freien Blick ins Ohr, ohne das Haare oder andere störende Gegenstände die Diagnose beeinträchtigen würde. Neben dem Otoskop ist auch das Videootoskop inzwischen verbreitet. Hierbei wird das Sichtfeld des Arztes direkt auf einem Monitor visualisiert. Der Hörgerätakustiker ist in der Lage mittels eines solchen Gerätes die Strukturen des inneren Ohres zu erkennen und daraufhin eine Otoplastik für Hörhilfen anzupassen.

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Das Stethoskop ist ein medizinisches Werkzeug...

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