Electrosmog Detector
Dem Elektrosmog mit dem Messgerät auf der Spur
Ob Elektrosmog gesund oder ungesund ist, darüber streiten sich die Experten. Ich denke man hat sich darauf geeinigt, dass er keinen positiven Einfluss auf den menschlichen Körper hat... Da nun aber schon das Bundesamt für Strahlenschutz der Meinung ist, man müsse nicht unbedingt krampfhaft versuchen, sich mehr elektromagnetischer Strahlung auszusetzen als unbedingt notwendig ist, könnte man diesen Rat als Zeichen verstehen, sich des Elektrosmogs zu entledigen. Da man in der Regel jedoch weniger Einfluss auf Hochspannungsleitungen und Sendemasten fürs Handynetz hat, die sich in der Nähe befinden, ist es logisch, dass man wenigstens in den eigenen vier Wänden versucht, die schlimmsten "Strahler" aus der Wohnung zu verbannen.Das Ziel ist also klar: Geräte, die besonders viel elektromagnetische Strahlung abgeben, wie zum Beispiel DECT-Telefone, sollen entfernt werden und gegen solche ausgetauscht werden, die weniger strahlen, wie zum Beispiel strahlungsarme Telefone; aber wie stellt man fest, welches Gerät überhaupt Funkstrahlung abgibt? Für diesen Zweck eignet sich der Electrosmog Detector, der mit einem akkustischen Signal die Strahlung hörbar macht. Das Gerät wurde uns mit einem CT1+-Telefon von dem Versand für strahlungsarme Telefone "schnurlostelefon.de" zur Verfügung gestellt, um zu prüfen, welche strahlenden Geräte wir bei uns stehen haben.
Die Bedienung des Messgerätes für Elektrosmog ist relativ einfach: Man bewegt einen Drehrädchen, um das Gerät einzuschalten und kann damit gleichzeitig die Lautstärke des Signals ändern. In der Nähe von unserem Funktelefon, einem handelüblichen DECT-Telefon, muss man den Detector schon auf leise einstellen, weil die gepulste Strahlung des Telefons bzw. der Basis ein sehr sehr unangenehmes und lautes Signal erzeugen. Damit weiss man sofort, dass dieses Telefon NICHT strahlungsarm ist. Man kann mit dem Electrosmog Detector auch feststellen, dass das Telefon rund um die Uhr strahlt, egal ob es benutzt wird oder einfach nur auf der Basis aufliegt. Ein sehr unbefriedigender Zustand. :-(
Für Wissenschaftler ist das "Messgerät" vermutlich etwas zu unaussagekräftig, da es keine Werte über die Signalstärke oder die Frequenzen liefert, aber wenn man bedenkt, dass diese Geräte auch deutlich teurer sind, ist der Electrosmog Detector eine gute Alternative, um ohne viel Aufwand seine Wohnung und seine elektrischen Geräte nach elektromagnetischer Strahlung durchzuchecken.
Wer mich vor kurzem gefragt hätte, was ein Unterbett ist, wäre durch mich wohl nicht schlauer geworden, denn bis dato war mir dieser Begriff vollkommen unbekannt.