Digitalkamera: Worauf Sie achten sollten!
Wenn sie mit dem Gedanken spielen, sich eine neue (oder eine erste) Digitalkamera anschaffen zu wollen, dann werden Sie sicherlich von den vielen technischen Informationen, die Ihnen begegnen werden sicherlich überrascht. Wenn nicht sogar erschlagen. Hier der Versuch, Ihnen die wichtigsten Begriffe in aller Kürze und Verständlichkeit nahe zu bringen.
Bildpunkte/Auflösung: Gleich zu Anfang, der größte Problempunkt. Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Punkten das Bild zusammengesetzt wird. Heutige Kameras haben mindestens 4 Millionen Bildpunkte (oder 4 Megapixel oder 4 MP), das kann aber auch bis zu 10 oder mehr Megapixel reichen. Leider sagt die Anzahl der Bildpixel nichts über die Qualität aus. Eine Kamera mit 5 MP kann durchaus bessere Bilder machen als eine mit 10 MP. Mehr als 5 MP brauchen Sie nicht um normale Abzüge davon machen zu können.
Der Optische Zoom ist bei den digitalen Fotoapparaten enorm wichtig: Bedenken Sie: Sie haben keine Möglichkeit, ein anderes Objektiv auf die Kamera zu setzen. Daher ist ein 4-facher optisches Zoom die Mindestvoraussetzung. Gute Kameras bieten hier bis zur 12-fachen Vergrößerung.
Dagegen können Sie das Digitale Zoom vollkommen vernachlässigen. Alles was Sie mit dem Digizoom an der Kamera machen können, können Sie später ebenso gut im Bildbearbeitungsprogramm erreichen.
Die Lichtempfindlichkeit der digitalen Kleinbildkameras wird wie bei den herkömmlichen Modellen in ISO angegeben. Üblich sind hier Werte von 80-1600 ISO. Je kleiner der erste und je größer der zweite Wert, desto besser.
Achten Sie darauf, dass das Display des digitalen Suchers ausreichend groß ist. Gute Displays bieten hier 3 Zoll - es geht aber auch größer. Und noch ein Tipp zum Abschluss: Vergessen Sie nicht darauf acht zu geben, was für Akkus oder Batterien in das Gerät kommen. Teure Spezialakkus können beim Nachkauf ganz enorm den Preis in die Höhe treiben.