Akku-Schrauber: Heinzelmann für Heimwerker
Wenn man heutzutage einen Heimwerker nach seinem beliebtesten Werkzeug fragt, dann kann man recht sicher sein, dass man als Antwort ‘Akkuschrauber‘ zu hören bekommt. Das verwundert auch kaum, da die Geräte im Laufe der letzten Jahre immer kraftvoller, ausdauernder und universeller geworden sind. Während man vor 10 Jahren Akku-Bohrschrauber quasi nur dazu einsetzte um beim Möbelbau Schrauben zu lösen und fest zu ziehen, sind die neuen Modelle fast genauso vielseitig einsetzbar wie die kabelgebundenen Bohrmaschinen.
Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Geräteklassen unterscheiden: Die Minischrauber machen genau das, was man von Ihnen erwartet: Sie können Schrauben anziehen und liegen dabei sehr gut in der Hand. Mit Ihrer geringen Größe, die kaum noch größer ist, als die eines ausgewachsenen Schraubenziehers, sind sie ‘everybodys Darling’ - allerdings sollte man keine Wunder von ihnen erwarten: Ein Loch ein eine Stahlbeton-Wand zu bohren oder Radmutter zu lösen endet garantiert in wüsten Flüchen.
Die zweite Kategorie von Akkuschraubern umfasst die Geräte der Standardklasse. Dies sind Akku-Bohrmaschinen, die mit einem großen Akku ausgestattet sind, der auch für längere Arbeiten genügend Strom liefert. Der Akku muss mit einem Handgriff gewechselt werden können, um im Falle des Nachladens sofort mit einem anderen Pack weiterschrauben zu können. Mit diesen Geräten kann man auch Löcher bohren und festsitzende Schrauben lösen.
Die Akku-Schlagschrauber sind die kräftigsten Vertreter Ihrer Art: Mit Ihnen kann man auch Radmuttern lösen oder in Stahlbeton bohren. Natürlich sind solche Geräte nicht für 20 € zu haben - und auch beim Gewicht muss man hier Kompromisse machen, denn diese Maschinen sind alles andere als federleicht - aber dafür bis zum Anschlag voller Power!