Training mit Vibration: Trend oder Trash?

Schon seit einiger Zeit gibt es sie nun schon, die Vibrations-Trainer. Aber erst seit mein Fitness-Studio diese Geräte aufgestellt hat, konnte ich mir selbst ein Bild von diesen Geräten machen. Wenn man vor diesem Trainer steht, fällt es einem sehr schwer sich vorzustellen, dass diese Maschinen ein effizientes Trianing ermöglichen sollen. Eine Platte auf die man sich stellt (oder auch stützt oder sonst wie arrangiert) eine Haltmöglichkeit und ein paar Knöpfe und Regler. Das war’s. Und das soll es bringen?

Also einfach einmal ausprobiert: Auf das Gerät gestellt, ein Programm gewählt und schon fängt das Ding an zu  vibrieren. Die Geschwindigkeit der Vibration kann jederzeit verändert werden. Ich beginne langsam und steigere den Speed immer weiter. Die Power-Plate macht verhältnismäßig wenig Lärm (deutlich weniger als z.B. ein Laufband) und ist daher auch für zu Hause geeignet. Das Gefühl, das sich im Körper verbreitet ist eigenartig: Ein Kribbeln, das eine eigenartige Wärme verbreitet. Wenn ich mich ganz locker auf das Gerät stelle und die Knie nicht ganz durchdrücke, versuchen die Muskeln die Schwingungen zu absorbieren, was bei der Geschwindigkeit der Vibrations-Platte nicht leicht ist. Und so geschieht es, dass ich nach wenigen Minuten anfange zu schwitzen. Faszinierend!

Und wofür soll das jetzt gut sein? Die Anbieter der Power-Plates preisen ihre Geräte mit nahezu allen möglichen positiven Aspekten an: So sollen die Vibrationsplatten gut gegen Cellulute sein, Glückshormone ausschütten, Fett abbauen, den Muskelaufbau fördern, bei der Reha helfen und vieles, vieles mehr. Und das bei deutlich geringerem Zeitaufwand und geringerer Belastung der Gelenke als herkömmliche Methoden.

Ich kann mir sehr gut vorstellen das wenigstens ein paar der positiven Aspekte durchaus wahr werden. Und Spaß macht das Training auf der Vibrationsplatte es in jedem Fall!