Energiesparlampen oder LED-Lampen, was ist für was geeignet?
Ab September 2009 geht es los: Zu diesem Zeitpunkt werden die ersten konventionellen Glühlampen in der EU verboten. Den Anfang machen die 100 Watt Glühbirnen, ein Jahr später folgen 75 Watt Lampen und dann die 60 Watt Glühfadenlampen. Bis 2016 sind dann alle Leuchtmittel mit der alten Technik verboten. Doch was dann - womit bringen wir dann Licht in unsere Wohnungen?
Natürlich gibt es schon lange Alternativen zu den Birnen, die sich seit Edisons Zeiten baulich kaum verändert haben. Mit der Energiesparlampe und den LED-Lampen buhlen direkt zwei Technologien um die Nachfolge. Bei der Energiesparlampe handelt es sich rein technisch betrachtet um eine kompakte Weiterentwicklung der Leuchtstofflampe, im Volksmund auch Neonlampe genannt. Sie liefert mit wenig Strom ein helles, fast weißes Licht. Auf der Schattenseite der Lampe steht allerdings die Tatsache, das die meisten Vertreter dieser Art eine gewisse Zeit benötigen um die volle Leuchtstärke zu erreichen. Außerdem ist sie nur schwer dimmbar und das Licht wird von vielen Menschen als unangenehm empfunden.
Die Lampen mit LED dagegen senden ein flackerfreies Licht, das aber oft etwas bläulich strahlt. Das liegt daran, das es noch nicht möglich ist, mit der Technik rein weißes Licht zu erzeugen. Meist wird ein blaues Licht produziert, das eine grüne Beschichtung anregt. Diese Mischung ergibt dann ein quasi weißes Licht. Ein Nachteil der LEDs ist, dass das Licht sehr zielgerichtet in einer bestimmte Richtung abgegeben wird. Ein gleichmäßige Raumausleuchtung ist damit nur schwer zu erreichen. Im Moment kann man die LED-Lampen daher am Besten für Spots oder Design-Elemente nutzen.