Sprachreisen: Die Welt ist in der Eifel zu Hause

Immer mehr Schüler und Erwachsene nutzen die Ferien um ihre Sprachkenntnisse aufzufrischen oder zu vertiefen. Während die Erwachsenen dies oft nur zu ihrem eigenen Vergnügen machen sehen sich viele Kinder quasi gezwungen, an solchen Kursen zur Sprachverbesserung teilzunehmen, weil ihre Leistung in der Schule nicht ausreichend ist. Daher nehmen nicht alle Kinder ganz freiwillig an solchen Sprachkursen teil. Um so überraschter sind die Eltern nach dem Aufenthalt, dass ihre Kinder das Sprachcamp nur höchst ungern wieder verlassen.

Doch wenn man sich einmal schildern lässt, was die Kinder in der Zeit alles erlebt und gemacht haben, dann wird sehr schnell klar, dass hier nicht stundenlang theoretisch gebüffelt wurde, sondern das die Zeit ein einziger Abenteuerurlaub war, den die Kinder quasi im Ausland erlebt haben. Dabei kann das Ausland durchaus mitten unter uns sein. Die Eifel, zum Beispiel, ist voll solcher Bildungscamps. Man könnte der Meinung sein, dass in jedem etwas dichteren Wald eine Sprachschule steckt.

Der Trick dabei ist, dass quasi alle Mitarbeiter in dem Sprachcamp nur die zu lernende Sprache sprechen. In keinem Fall aber deutsch. So kann auch die Eifel schnell zu einer einsamen Insel vor Great Britain werden. Oder zu einem verlassenen spanischen Dorf. Oder zu einem Fischerhafen in der Bretagne. Und dafür, dass den Kindern die Begeisterung in der Zeit nicht ausgeht wird gesorgt: Da wird geritten, gesegelt, gespielt, gegrillt und gewandert. Und natürlich ist die Welt nicht nur in der Eifel zu Hause: Auch im Harz, Schwarzwald, Sauerland oder an der Ost- und Nordsee gibt man sich ganz polyglott.