Die Süßkartoffel: Nicht nur süß sondern auch gesund!
Kochsendungen sind allgegenwärtig. Aber, wenn uns allen dadurch das Thema ‘Gesunde Ernährung’ immer wieder vorAugen geführt wird, dann ist das doch auch einmal eine positive Eigenschaft dieses vielgescholtenen Mediums. Ich darf gestehen, mich machen dieses Sendungen immer neugierig auf Dinge, die man gar nicht oder nur sehr selten vorgesetzt bekommt. Eines dieser Nahrungsmittel, die sich auf diesem Weg in meinen Speiseplan herein geschlichen hat, ist die Süßkartoffel. Die Süßkartoffel ist, biologisch gesehen, nur bedingt mit unserer herkömmlichen Kartoffel verwandt. Während die Kartoffel ein Nachtschattengewächs ist, reicht es bei der Süßkartoffel nur zur Kategorie Nachtschattenartige in der Familie der Weidengewächse. Dem Geschmack tut das allerdings überhaupt keinen Abbruch.
Die Batate oder Süßkartoffel, wie sie hierzulande häufiger genannt wird, hat einen süßlichen Geschmack. Das bedeutet nicht, das die Pflanze wie eine Portion Zuckerwatte schmeckt - aber den Unterschied zu einer traditionellen Kartoffel schmeckt man deutlich. Darüber hinaus paart sich manchmal ein etwas intensiverer, leicht scharfer Geschmack hinzu. Übrigens: Süßkartoffeln können leider nicht so lange wie unserer heimischen Kartoffel gelagert werden, da sie schnell zum Schimmel neigen. Daher am Besten immer frisch kaufen und zubereiten.
Die rötlich-orange Farbe, mit denen eine frisch aufgeschnittene Süsskartoffel oft leuchtet, stammt vom Beta-Karotin, dem man nachsagt gegen viele Krankheiten zu helfen. Dazu kommt, dass die Süßkartoffel als Wurzelgemüse viele wertvolle Mineralstoffe, wie z.B. Calzium, Magnesium und Phosphor, enthält, was eine gesunde Ernährung auf positive Weise unterstützt.
Probieren Sie doch einfach mal dieses exotische Gemüse - ich bin sicher, das die Patate den Sprung auf Ihren Speisenplan dann garantiert öfter schafft.