Naturmöbel: Der akutelle Trend nicht nur für Strickpulliträger

Im Grunde kann man ja gar nicht anders, als den Umweltschutzgedanken in alle Dinge des täglichen Lebens hinein zu projizieren. Nachdem Bio-Food heute allgemein anerkannt und - was der Verbreitung deutlich Auftrieb gegeben hat - erschwinglich geworden ist, beginnt das ökologische Denken sich auch auf das weitere tägliche Leben auszudehnen. Der neueste Trend sind hier sogenannte Naturmöbel.

Ökologische Möbel stehen dabei nicht für grobschlächtige Holzklötze die einem nur notdürftig Platz zum Sitzen bieten. Oder für zusammengekehrtes Gartenlaub, auf dem man zur Nacht sein Haupt legen soll. Ganz im Gegenteil: Bei den Naturmöbeln handelt es sich oft um todschicke Designermöbel, die sich aber in einem wesentlichen Punkt vom traditionellen Interieur unterscheidet: Bei der Produktion wird Wert darauf gelegt, nur Materialien zu verwenden, die in der Natur auch vorkommen. Also keine Kunststoffe, kein Plastik, nichts was irgendwie, irgendwas ausdünsten könnte.

Außerdem wird konsequent darauf geachtet, kein Behandlungsmethoden zu verwenden, die sich negativ auf das Raumklima auswirken könnten. Lacke und Farben mit Lösungsmittelanteil sind somit absolut Tabu.  Überhaupt werden Verfahren bevorzugt, bei denen das Holz offenporig bliebt. Das wirkt sich spürbar auf das Raumklima aus: Wenn es in der Stube sehr feucht ist, nimmt das Holz einen Teil der überschüssigen Feuchtigkeit auf, wenn der Raum ‘austrocknet’ gibt das Holz diese dann wieder ab. So steigern Natürliche Möbel auf effiziente Weise das Wohlbefinden.