Umstandsbademode – Modisch schick und funktionell

Während der Schwangerschaft erlebt die Frau eine starke Veränderung ihres Körpers. Die deutlichste Veränderung vollzieht sich am Bauch, in dem das Baby heranwächst. Aber auch der Busen vergrößert sich und das Becken wird häufig etwas breiter. Das erfordert eine Umstellung der Garderobe. Manche Kleider aus der Zeit vor der Schwangerschaft können bis zum Ende getragen werden. Dies gilt allerdings nicht für Bademoden. Hier muss die werdende Mutter auf spezielle Umstandsbademode zurückgreifen, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Badeanzüge sind meist so geschnitten, dass sie einen Zuwachsraum im Bauchbereich bieten. So kann der Umstandsbadeanzug etwa ab der Mitte der Schwangerschaft getragen werden, wenn normale Badesachen zu eng werden.

Manchmal sehen die Schnitte von Umstandsbademode eine Raffung im Bauchbereich vor, die zunächst locker sitzt und im Lauf der Schwangerschaft durch den anwachsenden Bauch ausgefüllt wird. Auch die Körbchen sind oft elastischer und passen sich dem größer werdenden Busen der Schwangeren an.

Andere Modelle sind als eine Art Kleid geschnitten, ähnlich der Form eines Babydolls. Unter dem Deckstoff, der zunächst locker über den Bauch fällt, ist ein sehr dehnbarer Futterstoff eingenäht. Dieser wächst mit dem Bauch mit. Der Deckstoff schwingt mit zunehmendem Bauchumfang immer weniger um den Bauch, bis gegen Ende der Schwangerschaft nur noch der Saum den Kleid-Charakter des Schnitts betont. Manche Frauen, die an Becken und Brust wenig zunehmen bevorzugen manchmal einen verstellbaren Bikini oder Tankini. Diese 2-Teiler benötigen keinen Zuwachsraum, da der Bauch frei ist. Ein weiterer Vorteil eines 2-Teilers ist, dass er meist auch nach der Schwangerschaft noch getragen werden kann.