Recycling - Gewinnung umweltfreundlicher Sekundärrohstoffe

Metalle sind wertvolle Rohstoffe für die Wirtschaft. In der Natur stehen sie uns aber nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Die Gewinnung der Rohstoffe, die als Primärrohstoffe bezeichnet werden, ist aufwendig und kostenintensiv. Deshalb wird es immer wichtiger, die Altmetalle aus gebrauchten Gütern wieder in den Rohstoffkreislauf zurück zu führen. Dies geschieht durch das Recycling der Altmetalle, die man auch als Sekundärrostoffe bezeichnet. Altmetalle fallen im privaten Bereich genau so an, wie in großen wirtschaftlichen Unternehmen. Metalle und Edelmetalle finden bei der Herstellung sehr vieler Produkte Verwendung.

Mit Metallrecycling beschäftigt sich seit vielen Jahrzehnten ein ganzer Wirtschaftszweig. Altmetall wird in diesen Recyclingunternehmen gesammelt, gelagert und sortiert. Leistungsstarke Shredderanlagen, Schrottscheren, Pressen und Schienenbrecher, bereiten das oft sperrige Material für den Weitertransport vor. Dieser erfolgt durch ein gut geplantes logistisches Konzept, direkt an die weiterverarbeitende Industrie, wie zum Beispiel Gießereien. Dort werden die Metalle in Öfen eingeschmolzen und durch den Schmelzvorgang von störenden Begleitstoffen und Verunreinigungen getrennt. Die so gewonnenen Rohstoffe können zu neuen Gütern weiter verarbeitet werden. Dabei ist die Gewinnung der Metalle durch Recycling wesentlich energiesparender und dadurch kostengünstiger als die Neugewinnung. Ebenso ist Recycling von Metall ein wichtiger Beitrag zum aktiven Umweltschutz. Die Recyclingfirmen haben oft eine geographische Standortnähe zu günstigen Verkehrswegen und zu Stahlwerken und Gießereien gewählt.

Im früheren Sprachgebrauch bezeichnete man Altmetall auch als Schrott. Dieser Ausdruck ist zwar korrekt, wertet aber den Rohstoff Metall verbal etwas ab. Denn unter Schrott versteh man umgangssprachlich etwas eher Wertloses und Unbrauchbares. Dagegen wird heute ein modernes Recyclingunternehmen auch als Wertstoffhof bezeichnet.