Praktische und moderne Elektromotoren
Wie funktioniert ein Elektromotor?
Bekanntlich erzeugt eine Spule aus Draht, wenn sie an eine Stromquelle angeschlossen wird, ein Magnetfeld wie ein Stabmagnet, nämlich mit einem Nordpol und einem Südpol. Bei Wechselstrom ändern sich nun die Pole immer, d.h. in kurzen Abständen wechselt der Nordpol zum Südpol sowie der Südpol zum Nordpol und danach wieder in die Ausgangslage. Befindet sich diese Spule nun in einem Hufeisenmagnet dreht sich diese, da sich Nordpol und Südpol anziehen. Wenn sich nun die Pole der Spule immer ändern, ziehen sich die Pole immer weiter an, sodass sich die Spule immer weiter dreht, solange Wechselstrom zugefügt wird.
Anwendung von Elektromotoren im Alltag:
Beispiel Elektromotor auf dem Schrottplatz:
Auf dem Schrottplatz werden alten Autos mithilfe von Elektromagneten von einem Platz zum anderen gehoben, denn mit einem normalen Magneten könnte man die Autos zwar leicht hochheben, doch man könnte sie nicht mehr vom Magneten entfernen. Dieses Entfernen lässt sich beim Elektromagneten einfach durch eine Unterbrechung des Stromkreises bezwecken.
Verwendung von Elektromagneten für einen Relais und dessen Anwendung im Alltag:
Ein Relais arbeitet mit einem Ruhe- und einem Steuerstromkreis.
Aus Bequemlichkeit benutzen wir oft einen Relais in Form einer Fernbedienung, z.B. beim Fernseher oder CD-Player.
Man kann aus der Ferne Gefahrenlos sehr große Spannungen ein- und ausschalten, z.B. ein Auto (Zündschloss schließt nur den Steuerstromkreis, da der Anlasser 200A betragen kann).
Warnsignale werden auch durch Relais ausgelöst: Beim Normalbetrieb führt die Spule des Relais Strom. Bei Stromausfall (z.B. bei dem Gefrierschrank) wird der Ruhestromkreis geschlossen, an den eine Batterie und ein elektrisches Warngerät angeschlossen ist.
Beim Einschalten der Alarmanlage wird der Steuerstromkreis geschlossen. Beim Öffnen des Steuerstromkreises durch einen Eindringling wird der Ruhestromkreis unterbrochen und Alarm ausgelöst.