Blutzuckermessung, das Leben geht weiter
Die Diagnose Diabetes ist für viele Patienten, die damit konfrontiert werden, im ersten Moment ein großer Schock. Themen wie Insulin spritzen, Blutzuckermessung, Änderung der Lebensgewohnheiten machen sich in den Gedanken breit wie Damoklesschwert. Hier ist es wichtig, sich mit dem Thema Blutzuckermessung in Ruhe auseinander zu setzen.
Grundsätzliches zur Blutzuckermessung:
A und O bei der Blutzuckermessung ist die Erkenntnis dass man diese letztlich im Interesse der eigenen Gesundheit durchführt. Dabei gibt es bei der Blutzuckermessung zwei Maßeinheiten. Einerseits wird mit der Einheit Mollimol pro Liter (mmol/l) gemessen, diese Messung wird viel in den neuen Bundesländern verwendet. Dem gegenüber wird hauptsächlich in den alten Bundesländern noch häufiger mit der Einheit Milligramm pro Deziliter die Blutzuckermessung durchgeführt. Das Blut zur Blutzuckermessung wird dabei in der Regel aus dem Kapilarblut entnommen.
Ablauf der Blutzuckermessung:
In der Regel hat man hierzu ein spezielles Blutzuckermeßgerät, das es in Apotheken gibt, und vom Arzt verschrieben wird. Dazu passend werden sogenannten Meßstäbchen benötigt, die auf der einen Seite über einen elektronischen Chip verfügen. Mit diesem werden sie in das Blutzuckermeßgerät gesteckt, auf der anderen Seite haben sie ein Feld, das mit dem benötigten Blut befüllt wird. Bevor das Blut auf den Teststreifen kommt, wird mit einer sogenannten Stechhilfe meist in einen Finger gepikst, um dort das Blut zu entnehmen. Etwa nach 5 Sekunden erscheint auf dem Display des Blutzuckermeßgerätes dann der aktuelle Blutzuckerwert.
Werte bei der Blutzuckermessung:
Bei der Maßeinheit mg/dl spricht man von einem Idealwert von etwa 100 bei Nüchternheit vor dem Essen, nach dem Essen etwa um die 160. Bei der Verwendung der Maßeinheit mmol/l geht man von einem Nüchtern-Wert von 5,5 aus, und nach dem Essen etwa von 8,9.