Dachsanierung: Wer ein Dach über de Kopf hat…
…muss sich keine Gedanken machen? Dieser Ausdruck ist hinfällig, seitdem die Preise für Heizwärme immens in die Höhe schnellen. Öl, Gas oder auch Strom verteuert sich zusehends und gar mancher muss Überlegungen anstellen, ob eine Dachsanierung in Hinblick auf energetische Gesichtspunkte nicht Sinn macht.
Wie wurde vor Jahren gebaut?
Oftmals blieb alles, was sich über der Zimmerdecke abspielte, unbeachtet. Dachboden oder auch das Dach über dem Dachgeschoß wurde oftmals stiefmütterlich behandelt. Zum einen, da Dämmstoffe teuer waren, zum anderen aber auch, weil die Heizstoffe wie Öl, Gas oder auch Holz und Strom verhältnismäßig günstig waren. Dies hat sich durch die Kostenexplosion bei den Heizmaterialien nunmehr ins Gegenteil gekehrt.
Welche Unterschiede bei der Sanierung sind zu beachten?
Zum einen gibt es immer noch den klassischen Dachboden, der nicht isoliert wurde. Hier mit relativ geringem Aufwand energetische Grundsätze zu verwirklichen, erscheint mehr als sinnvoll. Sei es die Isolierung der Betondecke durch Dämmmaterial oder auch die Verdämmung zwischen den Sparren: der Aufwand lohnt sich allemal, noch dazu, wenn man dies in Eigenarbeit durchführt.
Bei einer Isolierung eines ausgebauten Dachgeschoßes sollte eine Kostenaufstellung durchgeführt werden. Denn der Aufwand kann immens sein, da ja der bisherige Ausbau entfernt werden muss, um das Dach entsprechend isolieren zu können. Die Frage ist, ob hier nur aus Kostengründen auf die Dach-Sanierung verzichtet werden sollte, oder ob nicht der Energiespareffekt ein weiterer Aspekt sein sollte. Ebenso dürfte sich das Raumklima bei einer Dachsanierung hier erheblich verbessern.