Der Baubiologe - Spezialist für alles was das Wohnen beeinträchtigt
Das Einsatzgebiet der Baubiologen betrifft die Untersuchung von Gebäuden in Bezug auf Schimmelpilze, Schadstoffe sowie elektromagnetischen Strahlungen. Dabei geht es nicht nur um bestehende Bauwerke sondern auch um die Planung baubiologisch unbedenklicher Gebäude. Durch die ganzheitliche Betrachtung der Zusammenhänge zwischen dem Gebäude, dem Nutzer und der Umwelt wird ein ganz neues Ergebnis in Bezug auf Unbedenklichkeit erzielt.
Der Nachweis von Schimmelpilzen und Giften in Bauwerken ist allgemein anerkannt. Hier kann nach definierten Vorgehensweisen gearbeitet werden, die bei Bedarf auch gerichtverwertbare Ergebnisse erzielen. Schwieriger wird es bei der Bestimmung von Magnetfeldern oder elektromagnetischer Strahlung, da die Beeinflussung des Menschen durch oben genannte Phänomene nicht von allen Wissenschaftlern anerkannt ist.
Auch Wünschelrutengänger oder Pendler bezeichnen sich mitunter als Baubiologe. Wissenschaftlich anerkannte oder gerichtlich verwertbare Ergebnisse erzielen sie allerdings nicht, da ihr Betätigungsfeld im Allgemeinen als Parawissenschaft bewertet wird. Somit ist das Einsatzgebiet von Baubiologen sehr groß. Da die Berufsbezeichnung staatlich nicht geschützt ist, kann sich jeder Baubiologe nennen. Man sollte aber auch nicht vergessen dass Leidensdruck ein sehr subjektives Empfinden ist. Wenn der Einsatz eines Wünschelrutengängers das Leiden lindert, steht es niemandem zu dieses Ergebnis ins lächerliche zu ziehen.
Viele Baubiologen sind in Berufsverbänden organisiert, welche Auskunft zu den angebotenen Leistungen geben. Somit steht es jedem frei, sich vor Vertragsabschluss umfassend zu informieren. gerade in der Zusammenarbeit mit Umweltmedizinern, Bausachverständigen, Architekten oder auch Juristen erscheint der Einsatz eines Baubiologen durchaus sinnvoll. Personen mit Unverträglichkeiten und Überempfindlichkeiten gegenüber Chemikalien und Elektrosmog kann vom Baubiologen geholfen werden.