Funktionen des bürstenlosen Gleichstrommotors

Bei den sogenannten bürstenlosen Gleichstrommotoren wird das Funktionsprinzip umgedreht. Die Rotoren, auch Läufer genannt bestehen aus Permanentmagneten. Die Statoren bestehen aus mehreren Elektromagneten. Eine Ansteuerelektronik ist meistens in den Digitaldecodern enthalten. Diese steuern die Statorspulen an, dass hierdurch ein rotierendes äußeres Magnetfeld entwickelt wird, welchem der Rotor folgt. Aufgrund der nicht mehr vorhandenen Bürsten sind die Gleichstrommotoren verschleißfrei. Der bürstenlose Gleichstrommotor ist eine Gleichstrommaschine, nur mit dem Unterschied, dass der Kommutator durch Sensorik und Elektronik ersetzt wurde. Der klassische Kommutator einer Gleichstrommaschine ist eine relativkomplizierte Konstruktion und auch ein Verschleißteil. Um diese Nachteile zu umgehen, wurde in den letzten Jahrzehnten entsprechende Sensorik und Elektronik entwickelt.

Nähere Details über den bürstenlosen Gleichstrommotor:

Es handelt sich bei dem bürstenlosen Gleichstrommotor um einen Asynchronmotor mit Käfigläufer. Es gibt zwei verschiedene Varianten, einmal mit 3 Phasen Drehstrom, oder mit 1 Phase Wechselstrom. Elektrisch gesehen entsprechen die Gleichstrommotoren einem Transformator. Die Ständerwicklung ist in diesem Fall die Primärseite und der Kurzschlussläufer ist die Sekundärseite. Der dadurch entstehende Strom ist abhängig von der Drehzahl. Die Läufer des Asynchronmotors drehen sich langsamer als das Drehfeld.

Wenn der Motor Rotor anfangs steht, dann ist es in diesem Fall ein Transformator mit einem sekundärseitigen Kurzschluss . Es ensteht sehr starker Strom und ebenfalls gewaltige Magnetfelder. Im Anfahrbereich hat der Motor keinen guten Wirkungsgrad , so dass er sich stark erwärmt. Wenn der Anker anfängt sich zu drehen, dann werden die Ströme wieder kleiner.