Funktionsweise von Einphasenwechselstrommotoren

Einphasenwechselstrommotoren sind auch unter dem Namen Elektromotoren bekannt, hierbei handelt es sich um einen sogenannten Umwandler, der aus elektrischer Energie mechanische macht. Dies geschieht, indem die Kraft eines Magnetfeldes, die auf die mit Strom versorgten Leiter einer Spule, wirkt und dadurch dann bewegt wird.

Einphasenwechselstrommotoren verursachen in der Regel rotierende Bewegungen. Sie werden zum Antrieb von Arbeitsmaschinen oder Fahrzeugen verwendet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die magnetische Wirkung von einem dänischen Physiker entdeckt. Und auch zu dieser Zeit publizierte Faraday seine Analysen über die elektromagnetische Rotation. Der erste Elektromotor wurde von Jacobi 1834 entwickelt. Werner von Siemens meldete einige Jahre später seine Dynamomaschine zum Patent an.
Prinzipiell basiert die Drehbewegung der Einphasenwechselstrommotoren auf den Kräften, welche die unterschiedlichen Magnetfelder auf sich gegenseitig haben.

Bei einem sogenannten Wechselstrommotor ist der Stator aus Elektromagneten aufgebaut. Innen drin in einem Stator ist stets ein sogenannter Rotor, der aus einer Spule mit Eisenkern besteht und sich drehbar im Magnetfeld zwischen den beiden Polschuhen des Stators befindet. Der Strom wird mittels des Kommutators und den dazugehörigen Kohlebürsten zugeführt. Wenn man den Rotor mit Strom versorgt, dann entwickelt sich dadurch ein Magnetfeld. Während sich der Stator fortwährend um seine eigene Achse dreht und sich durch den sich ebenfalls drehenden Kommutator die entsprechenden Wicklungen in den Stromweg schaltet, kann so die elektrische in die mechanischer Arbeit transformiert werden.

Das Magnetfeld, das sich im Rotor befindet, ist fest, wichtig ist, dass der Eisenkern aus einem Blechstabel besteht, damit keine Wirbelströme entstehen können. Wechselstrommotoren und Drehmotoren sind nach demselben Prinzip aufgebaut, der Unterschied besteht darin, dass das Erregerfeld gemeinsam mit dem Wechselstrom seine Polung verändert.