Funktionsweise eines Asynchrongenerators

Asynchrongeneratoren bestehen aus des einem Ständer, auch Stator genannt, und eine Läufer, den man auch Anker nennt. Die Produktionskosten eines Asynchrongenerators sind sehr gering, da er einfach aufgebaut ist. Deswegen bevorzugen viele Anwender diesen Bautyp statt den Synchrongenerator. Zudem sind diese Generatoren sehr wartungsfreundlich und bestechen durch ihre Robustheit.

Das Bauteil wandelt elektrische Energie in mechanische um. Er kann sehr leicht an ein vorhandenes Stromnetz angeschlossen werden.
Der Stator ist fest im Gehäuse des Asynchrongenerators verankert. In dem Stator findet sich der Rotor. Da er wie in einem Käfig innerhalb des Stators läuft wird er auch als Käfigläufer bezeichnet. Die Bauteile bestehen aus unzähligen, sogenannten Kurzschlussringen. Vorhandene Eisenstäbe und Eisenbleche sorgen dafür, dass die maximale Leistung des Generators erhöht wird. Sie verhindern Wirbelströme, die zu einem Leistungsabfall führen.

Verbunden mit dem Stator, dreht sich der Käfigläufer mit einer Drehzahl von bis zu 3000 U/min. Dabei ist zwischen den beiden Bauteilen lediglich ein geringer Zwischenraum, der meist nicht mehr als 2 mm beträgt. Dadurch wird die Leistung des Generators erhöht.

Anwendungsgebiete eines Asynchrongenerators

Die Anwendungsgebiete eines Asynchrongenerators sind vielfältig. Da er nicht viele Anforderungen stellt und keine Netzverbindung braucht, kann er besonders gut in abgelegenen Orten wie Wälder oder Wiesen zur Erzeugung von Strom eingesetzt werden. Anwendung findet der Asynchrongenerator auch in klein dimensionierten Kraftwerken, die Strom aus Wasser, Biogas oder auch Wind gewinnen. Zudem ist er als Notstromgenerator gut geeignet, da er gegenüber Synchrongenerator deutlich weniger kostet und bis zu 1600 Kilowatt Leistung erbringen kann.