Ein Schwimmteich im Garten, die Alternative zum klassischen Swimming-Pool
Immer mehr Menschen versuchen, in der heutigen Zeit bewusster zu leben und zurück zur Natur zu finden. Dieser Trend setzt sich immer öfter auch im heimischen Garten fort und so hält in den letzten Jahren an Stelle von einem Swimming-Pool verstärkt der Schwimmteich Einzug in den Gärten.
Diese, größtenteils ohne Chemie und Technik auskommenden, Badelandschaften vereinen den Nutzen eines Pools mit dem eines kleinen Biotops und fügen sich durch die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten nahezu in jeden Garten ein. Für eine ausgewogene Wasserqualität sorgen dabei die, im so genannten Reinigungsgürtel untergebrachten, Wasserpflanzen. Sie entziehen dem Wasser Nährstoffe und beugen so einer übermäßigen Algenbildung vor. Das Wasser bleibt auch ohne chemische Zusätze klar und hautverträglich. Eine Bepflanzung der Schwimmzone sollte vermieden werden. Sich dort ansammelnder Mulm würde beim Baden leicht aufgewirbelt und so das Wasser trüben. Um den Filtereffekt durch den Reinigungsgürtel erzielen zu können, sollte ein Schwimmteich eine Mindestgröße von 70 Quadratmetern nicht unterschreiten. Hiervon können dann ungefähr 60 Prozent als Schwimmzone genutzt werden. Um den Traum vom eigenen Naturbad zu verwirklichen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.
Die preisgünstigste Variante ist der Selbstbau. Durch eventuell langwierige Aushubarbeiten wird man hierbei aber auch am meisten Zeit und Kraft investieren müssen. Am Ende hat man sich aber auch seinen eigenen individuellen Schwimmteich geschaffen, dessen Nutzung dann um so mehr Freude bereitet. Die bequemste Art hingegen ist die Beauftragung einer, auf den Bau von Naturpools spezialisierten, Firma. Hierbei können aber Kosten von mehreren tausend Euro entstehen.