Ein schönes Dach ist die Zierde eines jeden Hauses

Wer liebevoll ein altes Haus sanieren möchte, steht vor dem Problem Dachsanierung. Eine Bestandsaufnahme entscheidet über alle erforderlichen Aufwendungen, die unbedingt in professionelle Hände gelegt werden sollten. So werden Fehler vermieden, die wesentlich später für Ärger sorgen. Gebälk und Dachlatten müssen auf Schädlingsbefall und Zersetzungserscheinungen geprüft werden. Die Jahrzehnte hinterlassen Spuren. Wind und Regen dringt durch poröse Ziegel und greift das Holz an. Durch ein gut gedecktes Dach und optimal abgedichtete Fenster werden bei einem Altbau Grundlagen für die Verringerung von Energieverlusten gelegt. Bei der Dachsanierung können Förderungen für die Nutzung umweltfreundlicher Möglichkeiten zur Energieerzeugung beantragt und Solarflächen integriert werden.
Die Auswahl der richtigen Dachziegel ist nicht nur eine Preisfrage. Die örtliche Satzung kann da bereits die Ziegelfarbe und das Material festlegen, um einen Einheitscharakter zu erhalten und historischen Gesichtspunkten gerecht zu werden. Neben einer langlebigen und widerstandsfähigen Eindeckung spielt zunehmend die Nachhaltigkeit der Baustoffe rund ums Haus eine Rolle. Es sind natürliche Baustoffe wie Schiefer, Titanzink, Dachziegel oder –steine als Bedachungsmaterial sehr gefragt,
Titanzink zeichnet sich durch hohe Korrosionsfestigkeit aus und ist wartungsfrei und langlebig. Dachziegel sind aus natürlichem Ton und nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese relativ schnell wieder ab. Spezielle Engoben bzw. Glasuren erhöhen den Schutzfaktor. Robuste Dachsteine bestehen aus Zement, quarzhaltigem Sand und Wasser, haben eine lange Lebensdauer und sind nahezu wartungsfrei. Schiefer wird höchsten ökologischen Ansprüchen gerecht. Jedoch sind diese Dächer eher territorial bedingt und passen nicht in jedes Landschaftsbild.
Bei der Dachsanierung ist ebenfalls eine gut funktionierende Regenentwässerung wichtig. Schutzgitter verhindern bei Laubfall die Verstopfungsgefahr.