Der Labrador: liebenswert und voller Power
Wer sich einen Labrador in die Familie holt, kann sicher sein, dass die Uhren von nun an anders gehen. Der kräftige mittelgroße Hund mit dem fragend-lachenden Gesicht und dem Powerherzen braucht neben Zuwendung und Familienanschluss sowie konsequenter Hundeerziehung, bei der er viel lernen will, vor allen Dingen jede Menge Auslauf. Und das heißt in diesem Fall: mindestens zwei Stunden täglich Freilauf, es dürfen auch drei sein. Freilauf bedeutet übrigens nicht, dass man den Hund in den Garten lässt, um sich selbst auf dem Sofa auszustrecken!
Labradore sind Jagdhunde, und sie lieben das Wasser, auch wenn es von oben kommt. Schlechtes Wetter gibt es gerade für diese Hunderasse grundsätzlich nicht. Es gibt nur „drinnen” und „draußen”. Und Letzteres ist in jedem Fall immer besser.
„Labis” bezaubern in den Farben gelb, schwarz und braun, und es gibt die beliebte Rasse in zwei Zuchtlinien: Die so genannte Field-Trial-Linie wird hauptsächlich für die Arbeit gezüchtet. Diese Hunde sind leichter und schmaler gebaut und neben der kraftvolleren und behäbigeren Linie seit einiger Zeit überaus beliebt in Deutschland. Gerade dieser Hund braucht jedoch unbedingt eine zusätzliche Aufgabe, um sich ausgelastet und wohl zu fühlen. Regelmäßig durchgeführte und wechselnde Apportieraufgaben machen aus dem zufriedenen Familienhund Labrador einen glücklichen Hund. Der Unterschied kann ziemlich groß sein…
Es lohnt sich unbedingt, mit einem Labrador in die Hundeschule oder zum Hundetrainer zu gehen, um sich wertvolle Anregungen zu holen und mit anderen Hundebesitzern ins Gespräch zu kommen.
Labradore eignen sich auch als Blindenführhunde oder als Rettungshunde, die in Katastrophengebieten zum Einsatz kommen. Polizei und Zoll arbeiten ebenfalls gerne mit dem klugen Hund zusammen und setzen ihn als Spürhund ein.