Body Mass Index: Wohlfühl-Ideal-Gewicht
Ganz so einfach ist das ja alles nicht. Die Hosen kneifen, der Bauch war schon mal flacher, und über das Hüftgold wird am besten geschwiegen. Vier, fünf Kilo müssten dringend runter, wie es so schon heißt, besser noch gleich acht oder zehn, um Idealgewicht zu erreichen, und zwar sinnvollerweise mit Hilfe einer Ernährungsumstellung und Joggen oder Fitnesstraining. Aber welche Richtwerte beim Gewicht sind eigentlich die entscheidenden? Wie errechnet sich der Body Mass Index oder kurz: BMI und welche Ausgangswerte sind dabei zu berücksichtigen?
Gleich mal vorneweg: Richtwerte können immer nur Durchschnittswerte darstellen. Ein muskulöser junger Mann wiegt bei gleicher Größe deutlich mehr als ein schlaksiger Typ, hat deswegen aber noch lange kein Übergewicht. Muskeln wiegen mehr als Fett! Wer also gleichzeitig mit Sport anfängt und abnehmen möchte, wundert sich vielleicht, dass die Waage arg langsam nach unten klettert, während der Körper sich deutlich straffer anfühlt und die Hosen wieder wunderbar passen.
Ein anderer Aspekt ist das Alter. Eine Zwanzigjährige, die bei 1,65 Metern 55 kg auf die Waage bringt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach in zwanzig Jahren einige Kilo mehr wiegen und trotzdem noch schlank sein und sich wohl fühlen… Wir nehmen über die Jahre hinweg zu. Das ist kein Drama, sondern ganz natürlich. Ein paar Pfund mehr im Alter stärkt die Widerstandskraft!
Beim BMI werden Gewicht und Größe in eine rechnerische Beziehung zueinander gesetzt. Gute BMI-Rechner, die es auch im Internet gibt, beziehen Alter und Muskeltyp mit in die Auswertung ein. Entscheidend ist, ein Gewicht zu erreichen, bei man sich langfristig wohl fühlt und gesund ist.