Hundegeschirre für Kampfschmuser
Man sieht sie inzwischen überall - an großen und kleinen Hunden, an lauffreudigen Huskys genauso wie am pummligen Mops oder an langbeinigen Dalmatinern. Hundegeschirre gibt es in zig verschiedenen Farben und Formen, und manche lustige Aufschrift, beispielsweise Kampfschmuser oder Steuerzahler, verleitet zum Schmunzeln oder Nachdenken.
Hundegeschirre sind in Mode gekommen und ausgesprochen praktisch. Sie sind angenehm zu tragen, gerade für größere Hunde, die auch mal kraftvoller an der Leine ziehen und so viel besser kontrolliert werden können. Sie sehen in der Regel schick aus oder machen zumindest etwas her. Dabei soll nicht verhehlt werden, dass ein schlanker Retriever die bessere Figur mit ihm abgibt als ein Pudel, der mit dem einen oder anderen Pfündchen Übergewicht aus dem Winter gekommen ist…
Bei der Anschaffung eines Hundegeschirres sollten jedoch einige grundlegende Dinge beachtet werden. Das Geschirr sieht nur gut aus und ist angenehm für den Hund, wenn es richtig sitzt und vernünftig verarbeitet ist. Ansonsten gibt es unter Umständen aufgescheuerte Hautstellen oder das Geschirr hat soviel Spielraum, dass es eine Gefahr darstellt, weil das Tier beim Herumtoben beispielsweise an einem Ast hängen bleibt oder mit einem Bein herausrutscht.
Wer mit seinem Vierbeiner zum Anpassen nicht in einen Hundezubehör Laden oder ein Zoofachgeschäft gehen möchte und das Hundegeschirr online kaufen möchte, sollte unbedingt genauestens Maß nehmen. In der Regel sitzt ein Geschirr alles andere als perfekt, wenn man allgemein „für mittelgroße Hunde” bestellt. Das ist ein weiter Begriff, auch wenn das Geschirr manuell verstellt werden kann. Man kann aus vielen Ausführungen wählen, neben einzelnen Brustgeschirren kann man auch zu einer Hundegarnitur greifen, einer Kombination aus Geschirr und Leine.
Gute Verarbeitung und sicherer Sitz haben ihren Preis. Aber er lohnt sich, insbesondere wenn man mit seinem Hund joggt oder Fahrrad fährt und das Geschirr einiges aushalten muss.