Ein Hund aus dem Tierheim

Viele Menschen können sich ein Leben ohne tierischen Begleiter gar nicht vorstellen. Ein Hund gehört einfach dazu oder eine Katze oder was auch immer. Es dürfen auch mehrere Tiere sein… Wer erstmals den Wunsch verspürt, seinen Haushalt zu vergrößern und ein Tier aufzunehmen, steht vielleicht vor der Frage, ob er zum Züchter geht, im Tierheim vorbeischaut oder auf irgendeine Kleinanzeige, in der preiswert Welpen angeboten werden, reagiert.

Ganz klar: Mit der letzten Variante ist man am schlechtesten beraten und läuft Gefahr, verantwortungslose Hundevermehrer zu unterstützen, die nur am Profit interessiert sind, ihre Zuchttiere unter den übelsten Bedingungen halten und häufig auch kranke Welpen verkaufen. Bei einem seriösen Züchter wird einem das kaum passieren. In der Regel bekommt man einen gesunden, gut sozialisierten und reinrassigen Welpen, der einem sehr viel Freude macht, aber auch seinen Preis hat.

Es spricht vieles für die zweite Variante, erst recht wenn man aktiv etwas für den Tierschutz tun möchte. Wer jetzt einwendet, dass er aber keinen „abgelegten” Hund haben möchte, weil er fürchtet, dass der eventuell aufgrund bisher schlechter Erfahrungen unberechenbare Reaktionsweisen an den Tag legen könnte, dem sei zunächst versichert, dass Tierheimbewohner gesundheitlich und natürlich auch hinsichtlich etwaiger Verhaltensauffälligkeiten gründlich untersucht und behandelt werden. Besonders ängstliche Hunde würden zum Beispiel gar nicht in Familien, sondern nur in hundeerfahrene Hände vermittelt werden.

Zum zweiten landen auch viele Welpen, sogar reinrassige, oder sehr junge Hunde im Tierheim und warten begierig auf ein Zuhause, das sie aufmischen können.