Das Fotobuch: Der Aufstieg vom Schuhkarton zum eigenen Buch
Was für ein unbeschreibliches Elend: Millionen wunderschöner, witziger oder sehenswerter Bilder fristen ihr Dasein in Schuhkartons, Schubladen und anderen hässlichen kleinen Kisten. Nur zum 60. Geburtstag, der Erstkommunion und zum Polterabend werden Sie einmal heraus gekramt kurz begrabbelt um dann wieder für Jahre in das allgemeine Vergessen zu geraten. Um wie viel schöner wäre es doch, wenn man die Bilder ordentlich und gepflegt im Bücherregal stehen hätte. Dieser Wunsch muss nicht mehr länger ein Traum bleiben: Schon seit einiger Zeit bieten Drogerieketten, Fotogeschäfte und zahlreiche Internetanbieter die sogenannten Fotobücher an.
Ein Fotobuch ist die moderne Version des Fotoalbums. Die Gestaltungsmöglichkeiten bei einem traditionellen Fotoalbum sind ja ziemlich limitiert: In den meisten Fällen liegen alle Fotos im gleichen Format vor und bis auf eine Bildunterschrift und einige Papierschnipsel kann man dem Fotoalbum kaum eine Persönlichkeit mit auf den Weg geben. Das ist bei einem selbstgestalteten Fotobuch ganz anders: Nahezu alles, was man in und an einem Buch realisiert werden kann, ist hier möglich. Die meisten Anbieter haben Bücher in vielen verschiedenen Formaten, Bindungen und Umschlagarten im Programm. Blatthintergrund, Größe der Bilder, die Art der Schrift – alles ist frei wähl- und änderbar.
Doch bevor Sie Ihrer Kreativität so richtig freien Lauf lassen können, haben die Götter den Schweiß gesetzt: Sie müssen die Gestaltungs-Software herunterladen und auf Ihrem Rechner installieren. Bevor Sie sich auf einen Anbieter festlegen, nur weil er z.B. der Günstigste ist, sollten Sie in jedem Fall verschiedene Programme testen, denn nicht jedes Programm ist für jeden geeignet und einige der Gestaltungsprogramme laufen alles andere als stabil.
Sie sollten in jedem Falle ein bisschen mit dem jeweiligen Programm ‚spielen’ bevor Sie sich an das erste, eigene, und richtige Buch heran wagen – umso besser wird das eigene Buch gelingen.