Kitesurfen – ein außergewöhnlicher Sport irgendwo zwischen Wasser und Himmel

Das Kite-Surfen ist sicherlich eine Sportart, die nicht jedermann oder jedefrau ausüben kann: Sie verlangt natürlich einiges an Kraft aber vor allem ein hohes Maß an Geschicklichkeit und Koordinationsvermögen. Beim Kitesurfen versucht der Sportler einen Lenkdrachen so zu nutzen, dass dieser ihn möglichst schnell über das Wasser gleiten lässt

Kite kommt übrigens vom englischen Wort für Drachen. Und bei kaum einer anderen Sportart ist dieser Name Programm: Wie ein riesiger wilder Drachen schwebt der gigantische Schirm vor und über dem Surfer und der Betrachter bekommt den Eindruck, als versuche dieser Drache seinem lästigen Verfolger zu entkommen.

Annähernd 30m lang sind die Schnüre, die den Kitesurfer mit dem Schirm verbinden. Der Grund: In dieser großen Höhe sind die Winde stärker aber auch gleichmäßiger, so dass der Stoffflügel leichter zu lenken ist. Der Surfer steht auf einem Surfbrett (Kiteboard) das dem Wakeboard oder Snowboard nicht unähnlich ist. Der Sportler ist mit dem Brett über Schlaufen verbunden, damit er es nicht verliert.

Beim Kitesurfen können Profis Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen. Die Faszination des Sports wird schnell sichtbar, wenn man die teilweise meterhohen Sprünge sieht. Die Sprünge können über 10 m hoch sein und dauern oft mehrere Sekunden. Fliegen kann nicht schöner sein!